Michael ist bei allen Prozessen gegen die Aufseherinnen der Nazi-Zeit dabei (S.95). Während der Prozesse hat er keine Gefühle für Hanna und er fragt sich, woher dies kommt (S.96/ 97). Er möchte die Taten der damaligen Zeit verstehen und fährt dafür ins Konzentrationslager Natzweiler-Struthof. Hannas Verhalten beobachtet und beschreibt er wahrend der Prozesse genau und bemerkt dabei, dass Hanna Analphabetin ist. Er will darüber mit dem Vorsitzendem Richter reden, weil Hanna die Schuld auf sich nimmt, nur um ihr Defizit zu verheimlichen. Beim Richter dann erzählt dieser von seinem Jura Studium und fragt Michael viel seinem Studium (S.154-155).
Als das Urteil gesprochen wurde, bleibt Michael auf seinem Platz sitzen in der Hoffnung, dass Hanna ihn anschaut. Dies tut sie aber nicht (S.157).
Jahre nach der Gerichtsverhandlung denkt Michael immer noch, dass Hanna sich nicht für das Verbrechen entschieden hatte (S.128).
(Marlis)