Ausgenommen von der chronologischen Verbindung der Teile sind aufgrund der großen Zeitsprünge kaum emotionale Verbindungen zwischen den Teilen festzustellen. Die Übergänge sind sehr abrupt, um dem Leser den Wandel in den jeweils folgenden Kapiteln darzustellen. Inhaltlich jedoch basieren die jeweiligen Teile wie in Aufgabe a) auf einander, und es lassen sich emotionale, pubertäre und beziehungstechnische Entwicklungsstufen feststellen, die auf einander aufbauen, aber nicht erkennbar verbunden sind! Zusammenfassen kann man sagen, dass die drei Teile des Romans zwar auf einander aufbauen, aber inhaltlich bewusst getrennt sind, um Verlauf und Entwicklungsstufen dem Leser deutlich zu machen. Auffällig auf der inhaltlichen Ebene sind ebenfalls wiederkehrende Motive, die in allen Teilen vorkommen. So zum Beispiel die Assoziation von Hanna mit einem Pferd. Dies wird in ersten Teil durch Michael ausgesagt, und im zweiten Teil wird sie im KZ „Stute“ genannt. (S. 68 „[Michael:] An ein Pferd.“; S.115 „In einen Lager hat die Tochter einer Aufseherin erlebt, die „Stute“ genannt wurde, ebenfalls jung, schön, und tüchtig, aber grausam und unbeherrscht.“)
(Paul und Sascha)